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„Joschi“
heisst mit vollem Namen eigentlich Aljoscha vom Giesenfeld. Er erblickte das
Licht der Welt am 15.11.2005 als schnuckeliger kleiner Welpe. Zu dem Zeitpunkt
wussten wir allerdings noch nicht, dass wir 3 Monate später wieder einen Hund
haben würden..."Joschi" verbrachte seine ersten Wochen mit seiner Mama Betty und seinen Geschwistern in familiärer Atmosphäre. Wie es ihm dort ergangen ist, kann man hier nachlesen. Im Februar 2006 wechselte er in sein "neues" Zuhause, sprich zu uns. Seit dem sind wir Hoviwarte (auch so'n Fantasiewort). Joschi lebte sich schnell bei uns ein. Vorteilhaft für ihn und uns ist, dass er hier in der Nähe seiner Schwester "(A)mara" aufwächst. So sehen sich die beiden öfter und können miteinander spielen. Ein Familienmitglied Maras neuer Familie war übrigens ihr Papa „Ilko“. Leider verstarb er, noch bevor Mara und Joschi ein Jahr alt wurden. Dank der vereinsinternen Welpenspiel- und Hovi-Lernstunde (zu der aber auch vereinsfremde Hovikinder kommen dürfen), treffen Joschi und Mara (meist) wöchentlich ihre Geschwister Sam und Amanda. Das macht ihnen dann Spaß, miteinander herum zu tollen. Natürlich wird im Anschluß etwas geübt und gelernt. Und da lernen nicht nur die Hovis sondern auch ihre Frauchen und Herrchen, denn so ein Hovi soll schließlich einmal „alltagstauglich“ werden. Alltagstauglich bedeutet in diesem Zusammenhang, man soll ihn überallhin mitnehmen können, ohne das er Ärger und Probleme bereitet. Umwelttauglich bedeutet hier nicht, einen 100%ig funktionierenden Hund zu haben, denn diesem Vorhaben steht der eigenwillige Charakter des Hovis - sein Dickschädel- im Weg. Geht man mit seinem Hovi auf den Hundeplatz, um z.B. eine Prüfung in Agility abzulegen, kann es passieren, dass Hovi an diesem Tag unpässlich ist, sprich keine Lust hat. Da kann der ambitionierte Hundesportler wettern, schimpfen, verzweifeln und resignieren - wenn Hovi nicht will, will er nicht. Und dann braucht man ihm schon gar nicht mit Zwang kommen, denn mit Zwang und Gewalt erzieht man keinen Hovi. Sein Eigensinn steigt proportional zu Schreierei und Zwang. Vielleicht denkt er sich: Ich bin müde. Und mein Mensch ist hysterisch, da bleibe ich am besten ruhig sitzen und überwache die Gesamtsituation, damit hier nicht noch was passiert! Das soll
aber jetzt nicht heißen, das aus einem Hovi nichts werden kann. Im Gegenteil!
Hovis sind intelligent und lernwillig. Sie brauchen nur ihre Zeit, machen sich
zuweilen ihre eigenen Gedanken und setzen ihre eigenen Prioritäten. Manchmal
ist es eben wichtiger, das Loch noch eben zu Ende zu graben, auch wenn Frauchen
schon das dritte mal ruft. Menschen können das doch gar nicht beurteilen,
die riechen ja nix. Außerdem haben die keinen Geschmack. Sonst würden sie nicht
immer Pfui sagen, wenn da ein schmackhafter Pferdeapfel auf dem Weg liegt. Stattdessen
nebeln die sich mit so Zeug ein. Das stinkt vielleicht. Manche nehmen sogar
brennende Stäbchen in den Mund. Von dem Qualm krieg ich keine Luft. Das ist für
die aber nicht Pfui...Menschen...Egal, ich rieche hier jedenfalls etwas und ich bin fast dran - den Moment wird Frauchen warten müssen! |