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Oftmals sind an den Airbrushnadeln noch
Bearbeitungsriefen zu sehen.
Diese Riefen haben einen Nachteil: Sie begünstigen das Anhaften von
Farbpigmenten. Bei feinen Detailarbeiten kann das sehr nervig werden.
Eine Verbesserung der Situation bringt oftmals eine Nachbearbeitung der
Nadel.
Benötigt wird:
Bohrmaschine/Akkuschrauber incl. Halterung u. ggf. ein Stück Holz +
Befestigungsmaterial zum Basteln eines Lagers, Leder- oder
Jeansläppchen, Lupe, Schutzbrille, feine Polierpaste (z.B. Mirror-Glaze
oder POL), ggf. 1000er Schleifpapier und ein ebenes Holzklötzchen.
Achtung:
Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise erfolgt auf eigenes Risiko.
Sie kann zu Verletzungen führen und u.U. die Nadel unbrauchbar machen.
Sicherheitshinweise:
- Schutzbrille tragen
- Nadel soweit, wie möglich, einspannen
- Nadel nur mit geringer Drehzahl laufen lassen
- Möglichst ein Stützlager im vorderen Bereich benutzen
Je weiter die Nadel über das Spannfutter hinausragt und
je schneller
die Drehzahl, desto eher besteht die Möglichkeit, dass sie taumelt,
abknickt und zu einem gefährlichen umlaufenden Gegenstand wird!
1. Bohrmaschine/Akkuschrauber möglichst in
Bohrständer/Tischhalterung etc. einspannen.
2. Nadel kurz einspannen, wenn dies nicht
möglich ist, ein Lager
basteln und am Tisch/Bohrständer befestigen (wichtig: fest!) und die
Nadel hindurchführen. Das Lager soll im Notfall das Verbiegen oder
Abknicken der Nadel verhindern - die Nadel soll die Lagerbohrung sonst
nicht berühren.

3. Schutzbrille aufsetzen
4. Nur bei starken Riefen - sonst
direkt zu Punkt 5 (!) :
1000er Schleifpapier über ein ebenes Holzklötzchen spannen und einen
Tropfen Öl darauf geben. Nun Maschine ansetzen und vorsichtig ohne
starken Druck das Klötzchen plan an den konischen Teil der Nadel halten
und sanft in Nadelrichtung hin- und herbewegen. Dabei mit dem Finger
von der anderen Seite leicht gegendrücken.
Wichtig ist, das Klötzchen wirklich plan an der Nadel anliegen zu
lassen, um keine Wellen in die Nadel zu schleifen.
5. Feine Polierpaste auf ein
Leder-/Jeansläppchen geben, dann
Maschine ansetzen und mit dem Läppchen immer langsam und gleichmäßig
vom Schaft zur Spitze ziehen. Dabei keinen starken Druck ausüben.
Es hat sich bewährt, das Läppchen gefaltet zwischen Daumen und
Zeigefinger zu nehmen und die Nadel damit zu umfassen. So wird die
Nadel weder gebogen noch ans Lager gepresst.
6. Zwischendurch immer mal wieder mittels Lupe
die Oberfläche kontrollieren.
7. Wenn das Ergebnis befriedigend ist, Nadel
auspannen und mit Airbrushreiniger reinigen. - Fertig.
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